Duphalac von SolvayPatientenProduktinformation
Diese Seite Alle
Transparentes GIF Transparentes GIF Transparentes GIF

Duphalac®/Bifiteral®

Das weltweit führende Lactulose Präparat Duphalac® ist in Deutschland unter dem Handelsnamen Bifiteral®  erhältlich.

 

 Was tun, wenn es mit der Verdauung nicht klappt?
   Duphalac®/Bifiteral® optimal für die Verdauung
   Was hilft zusätzlich?

 

   Was tun, wenn es mit der Verdauung nicht klappt?
  

Abführen...

Um bei einer Verstopfung rasch die gewünschte Erleichterung zu bekommen, ist für viele der Griff zum drastischen Abführmittel eine bequeme Lösung. Doch Vorsicht! Gerade pflanzliche Abführmittel, die als "natürlich" bezeichnet werden, schaden oft mehr als sie nützen. Ihre Wirkung ist so radikal, dass sie sehr oft zu krampf- und durchfallartigen Darmentleerungen führen. Außerdem können diese Mittel auch die Darmschleimhaut schädigen. Obwohl die drastischen Abführmittel kurzfristig zum Erfolg führen, bringen sie die normale, geregelte Verdauung nicht wieder in Gang.



So müssen die Mittel immer wieder eingenommen werden, häufig in immer höherer Dosierung. Folgen sind nicht selten eine Abführmittel-Abhängigkeit und Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt.

Deshalb: Nicht gleich zu drastischen Abführmitteln greifen!

  
...oder die Verdauung aktivieren?

Damit es mit der Verdauung wieder klappt, hilft Duphalac/Bifiteral auf sanfte und sichere Weise.

Duphalac/Bifiteral enthält als Wirkstoff den speziellen Zucker Lactulose, der zwar aus Milch gewonnen wird, jedoch nicht mit dem Milchzucker Lactose zu verwechseln ist!



Lactulose kann vom menschlichen Körper nicht verwertet werden und ist daher auch für Diabetiker geeignet. Im Gegensatz zu Milchzucker (Lactose) verursacht Lactulose keine Hungergefühle und macht nicht dick.

Duphalac/Bifiteral steht in Form von Sirup zur Verfügung. Nach der Einnahme passiert Duphalac/Bifiteral unverdaut den Magen und Dünndarm und gelangt schließlich zum Dickdarm, dem Ort, an dem es wirken soll. Hier wird es von den natürlich vorkommenden Darmbakterien in Bruchstücke gespalten. Diese Bruchstücke halten - ähnlich wie Ballaststoffe - das Wasser im Dickdarm zurück und machen den Stuhl weich und voluminös. Der Darm ist gut gefüllt, was den Transport seines Inhalts beschleunigt. So wird die Stuhlentleerung wieder in Gang gebracht. Die abführende Wirkung von
Duphalac/Bifiteral tritt etwa zwei bis zehn Stunden nach der Einnahme ein.

zurück zur Themenauswahl

 

   Duphalac/Bifiteral - optimal für die Verdauung

Unser Dickdarm ist von einer Vielfalt an Bakterien besiedelt, die man als natürliche Darmflora bezeichnet. Diese Keime sind für die Verdauung und für die Gesundheit insgesamt von großer Bedeutung.

Wenn wir uns unausgewogen ernähren oder wenn der Stuhl bei Verstopfung sehr lange im Darm zurückgehalten wird, können sich Krankheitserreger - z. B. unerwünschte Bakterien oder Pilze - im Darm ausbreiten und die natürliche und nützliche Darmflora zurückdrängen.

Um schnell wieder das natürliche Gleichgewicht herzustellen, reicht eine ballaststoffreiche Mischkost nicht aus. Hier hilft Duphalac/Bifiteral. Denn das Präparat ist für die nützlichen Darmbakterien ein idealer Nährstoff. Durch Duphalac/Bifiteral vermehren sie sich rasch und können so wieder bei der Verdauung helfen. Allmählich normalisiert sich die Bakterienbesiedelung, bis schließlich die gesundheitserhaltende Darmflora wiederhergestellt ist. Duphalac/Bifiteral ist also mehr als nur ein Abführmittel.

Wenn die "guten" Darmbakterien an Zahl zunehmen und die Verdauung wieder in Gang kommt, können vermehrt Blähungen auftreten. War die Darmflora stark vorgeschädigt, muss man mit stärkeren Blähungen rechnen. Auf jeden Fall sind sie nur vorübergehend und ein gutes Zeichen dafür, dass Duphalac/Bifiteral wirkt und dass sich das natürliche Gleichgewicht wieder einstellt.

Eine gut funktionierende Darmflora aktiviert nicht nur das Verdauungssystem, sie stärkt auch die Immunabwehr und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit insgesamt aus.

Duphalac/Bifiteral macht weder abhängig noch verursacht es Darmreizungen. Es wirkt so schonend, dass selbst Schwangere, stillende Mütter und Kinder Duphalac/Bifiteral einnehmen dürfen. Die abführende Wirkung von Duphalac/Bifiteral tritt in der Regel bereits nach zwei bis zehn Stunden ein.

Im Einzelfall kann es auch schon mal drei Tage bis zur ersten Stuhlentleerung dauern. Der Erfolg von Duphalac/Bifiteral kann etwas auf sich warten lassen, wenn über eine lange Zeit Abführmittel eingenommen wurden und noch werden, die sich nicht für die Daueranwendung eignen. Hier empfiehlt es sich, die gewohnten Abführmittel schrittweise zu reduzieren und gleichzeitig die Duphalac/Bifiteral-Dosis zu erhöhen. Der Umstellungsprozess des Körpers kann sich dabei über mehrere Wochen hinziehen.

zurück zur Themenauswahl

 

   Was hilft zusätzlich?

Schon kleine Umstellungen Ihrer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten können wesentlich zur Aktivierung Ihrer Verdauung beitragen:

Essen Sie abwechslungs- und ballaststoffreich



Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, frisches Obst, Salat und Gemüse sind gute Faserlieferanten und enthalten auch reichlich wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Ersetzen Sie Ihr helles Frühstücksbrötchen durch Vollkornbrot oder ein herzhaftes Müsli. Wie wäre es mit einem Rohkostteller vor Ihrer Hauptmahlzeit? Mit Vollkornnudeln und Naturreis tun Sie sich etwas sehr Gutes und ein frischer Obstsalat schmeckt als Nachtisch mindestens so köstlich wie der übliche Pudding. Nahrungsmittel mit hohem
 Ballaststoffwert können Ihren Speiseplan bereichern. Sie werden feststellen, dass ballaststoffreiche Ernährung nicht nur "gesund" ist, sondern lecker, kreativ und pfiffig.

Trinken Sie reichlich

Zwei Liter pro Tag sollten es mindestens sein. Gönnen Sie sich noch vor dem Frühstück ein Glas frisch gepressten Fruchtsaft und trinken Sie zu jeder Mahlzeit zwei große Gläser Mineralwasser. Zusätzlich zum gewohnten Kaffee oder Schwarztee sollten Sie Kräutertees, verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte und Mineralwasser bereithalten. Ob Sie genügend trinken, können Sie an der Farbe Ihres Urins ablesen: Er sollte nicht dunkler als Weißwein sein.



Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag

Sport und körperliche Aktivität trägt dazu bei, einen trägen Darm in Schwung zu bringen. Dabei müssen Sie nicht zum Hochleistungssportler werden. Überlegen Sie, wie Sie regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag einbauen können: Vielleicht können Sie ins Büro oder zum Einkaufen radeln? Oder Sie erledigen kleine Besorgungen zu Fuß. Verzichten Sie auf den Lift und entscheiden Sie sich für das Treppensteigen und packen Sie zu Hause alle Fernbedienungen weg! Auch solche einfachen Alltagsaktivitäten fördern die Darmbewegungen. 

 

Beachten Sie die Signale Ihres Darms

Nehmen Sie sich Zeit - gerade morgens nach dem Frühstück. Unterdrücken Sie nicht den Stuhlgang, wenn Ihr Darm sich meldet. Folgen Sie dem Signal und suchen Sie umgehend die Toilette auf. Auf Nichtbeachtung reagiert Ihr Darm nämlich mit Unbeweglichkeit und Nichtentleerung.

Gönnen Sie sich Entspannung

Sehr günstig ist es, wenn Sie eine Entspannungsmethode wie autogenes Training oder Yoga erlernen oder wenn Sie im hektischen Alltag zumindest regelmäßige kurze Entspannungspausen einhalten. Damit gönnen Sie auch Ihrem Darm eine Ruhepause:
Er kann sich entkrampfen und nimmt danach seine Arbeit umso effektiver wieder auf.

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

zurück zur Themenauswahl

Transparentes GIF Transparentes GIF Transparentes GIF
 
ES FR EN DE
accueil
© Solvay S.A • Wichtige Information: Disclaimer  -  Privacy Policy • Wenn Sie Fragen haben: webmaster
Zuletzt aktualisiert am: 1/12/2008